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Design-Thinking - der Prozess zur Ideenentwicklung

Aktualisiert: 29. Aug 2019



Kennst du das, wenn du eine Lösung für ein Problem brauchst, aber keine Ideen hast? Um dies zu vermeiden wurde Design Thinking ins Leben gerufen. Der Prozess wurde entwickelt, um die kreative Ideenfindung zu fördern. Die Innovation sollte sich am Nutzer orientieren und auf seine Bedürfnisse ausgerichtet sein. Das führende Element des Design Thinkings ist der strukturierte Prozess, der in Iterationen aufgebaut ist. Dadurch stellt man sicher, dass früh prototypsiert und Einsichten des Kunden regelmäßig wiederholt rekapituliert werden.

Vier Komponente sind entscheidend für eine erfolgreiche Anwendung des Design-Thinking-Prinzips.


Wichtig ist dabei ein strukturierter Prozess, der aus sechs Schritten besteht:


  1. Verstehen: Das Problem des Kunden soll verstanden werden, um die Bedürfnisse richtig angehen zu können. Wo liegen also Pain Points der Kunden? Wie löst der Kunde seine Probleme aktuell? Was genau würde ihm das Leben erleichtern? Um eine genaue Problemstellung definieren zu können, wird intensive Recherchearbeit durchgeführt.

  2. Beobachten:In dieser Phase werden Interviews mit der Zielgruppe bzw. mit den Kunden durchgeführt. Auch werden Nutzer im Alltag begleitet und Ergebnisse dokumentiert. Das Ziel besteht darin, Menschen in Aktion zu erleben, um sich in deren Position hineinversetzen zu können. Das Wichtigste ist hierbei: ZUHÖREN.

  3. Point-of-view: Gewonne Erkenntnisse werden zusammengetragen, verdichtet und aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Dadurch wird die Erstellung eines 360-Grad-Blick-Winkels angestrebt. Im optimalsten Fall kann ein Muster identifiziert werden, welches bestimmte Muster und mögliche Lösungen abbildet.

  4. Ideenfindung: Für die Ideenfindung werden verschiedene Methoden wie Brainstorming verwendet. Dabei gilt: Quantität vor Qualität. Je mehr Ideen generiert werden, desto besser ist es. Dabei werden Ideen in dieser Phase nicht kritisiert oder bewertet. Beim Design-Thinking werden erst dann kritisiert, wenn sie umgesetzt werden sollen.

  5. Prototyping: Das Prototyping baut auf die Ergebnisse der Ideenfindung. Das Prototyping dient dazu erste Ideen auszuprobieren und auszutesten. Dabei helfen Prototypen dabei ein Gefühl für das Produkt zu entwickeln und spezielle Fragen zu beantworten, die im Rahmen dieser Entwicklung entstehen.

  6. Testen: In der letzten Phase geht es darum den Prototypen mit der Zielgruppe bzw. dem Kunden zu testen, Feedback einzuholen mit dem Ziel das Produkt sukzessive zu optimieren.

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